Hör dir auch mal die aktuellste Single "Der Gastarbeiter" an. Ist für mich bisher die Stärkste. Ich mag deepe Tracks eigentlich überhaupt nicht, aber das ist irgendwie echt Gänsehaut-Feeling.
Als er die 700 Bars ankündigte, hatte ich schon Befürchtungen, dass sich das zu arg ziehen könnte und auch sicherlich langweilig wird auf Dauer, aber nichts davon trifft zu. Absolute Weltklasse, diese 30minütige Biografie. Sehr persönlich, sehr ehrlich, viele Info's, von denen ich bisher noch nicht mal wusste, passende Bilder & Videomitschnitte der damaligen Zeit dazu, absolut stimmige Beats zu den jeweiligen Stationen rausgesucht und so sympathisch wie eh und je. Größten Respekt an Eko dafür, schaffen nicht viele. :smt001
Vornweg nochmal ein großes Lob an Eko für seine aktuelle Entwicklung, hätte vor ein paar Jahren zu "Ekaveli"-Zeiten nie gedacht, dass der sich nochmal so steigert. Das Album finde ich mittlerweile trotzdem schwächer als den Vorgänger "Ekrem". Hauptgrund ist der typische Doppelalbeneffekt. Viel zu viele Tracks, die selbst solche absoluten Granaten wie "Rap Lexikon", "Es muss sein", "Saz Skit", "Ehre und Stärke" (mit Talkbox-Hook :smt003 ), "Fatales Trio" oder "Der Gastarbeiter" (bester Eko-Track aller Zeiten, hab mit der Thematik zwar null zu tun, krieg aber doch immer wieder Gänsehaut) dann leider überdecken. Sind gerade auf CD2 leider auch einige Lückenfüller beziehungsweise schwache Tracks dabei, die er sich hätte sparen können. Als kürzeres Album mit den Highlights wäre es definitiv ein absolutes Highlight, so bleibt's insgesamt leider doch "nur" gut.